Die ADFC-Radreiseanalyse 2013

Die ADFC-Radreiseanalyse 2013 © ADFC

Die ADFC-Radreiseanalyse 2013

 

Spitzenreiter der beliebtesten deutschen Radfernwege ist wie schon im Vorjahr der Elberadweg, vor dem Main-, Weser- & Donauradweg. Auf den weiteren Plätzen folgen der Ostseeküsten-Radweg und der Rheinradweg. Der Elberadweg ist damit zum 9. Mal Platz

 

  • Klarer Spitzenreiter der beliebtesten deutschen Radfernwege ist wie schon im Vorjahr der Elberadweg, gefolgt von Main-, Weser- und Donauradweg. Auf den weiteren Rängen folgen der Ostseeküsten-Radweg und der Rheinradweg. Der Elberadweg ist damit zum neunten Mal auf Platz 1. (ADFC)
  • Bei den Favoriten der beliebtesten deutschen Radreiseregionen gibt es keine Veränderungen: Auf Platz 1 bleibt Bayern, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Erstmals ist das Emsland unter den TOP 10-Destinationen in Deutschland zu finden. (ADFC)
  • Im Ausland führen die österreichischen Radfernwege – allen voran Donauradweg, Via Claudia Augusta und Etsch-Radweg. Zusätzlich konnte der Drauradweg einen Platz unter den TOP 10-Routen (Platz 8) erreichen. Bei den Radreiseregionen und -ländern liegen Österreich, die Niederlande sowie Südtirol an der Spitze. Frankreich konnte sich deutlich um 4 Rangplätze verbessern. (ADFC)
  • Als geplante Radreiseziele für die Saison 2013 werden vorwiegend die Radrouten an Elbe, Main, Rhein und Weser genannt. (ADFC)
  • Das erfolgreichste Marketinginstrument für den deutschen Radtourismus ist das ADFC-Projekt „Deutschland per Rad entdecken“ mit seiner Broschüre und dem Internetauftritt. Die neunte Ausgabe mit 500.000 Exemplaren präsentiert 70 Radfernwege inklusive der ADFC-Qualitätsradrouten und zeigt rund 100 weitere deutsche Routen im Überblick. 70 Radfernwege werden weltweit und in mehreren Sprachen durch die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vermarktet, online mit vielen Servicetools unter www.adfc.de/reisenplus und www.germany.travel/radfahren. (Deutschland per Rad entdecken/ADFC)
  • Im Rahmen der 2005 vom ADFC begonnenen Klassifizierung von Radfernwegen wurden bisher 46 Radfernwege geprüft: 2013 wurde der Aischtalradweg mit vier Sternen und vier Routen in Brandenburg mit drei Sternen ausgezeichnet. Damit gibt es drei Fünf-Sterne-, 28 Vier-Sterne- und 15 Drei-Sterne-ADFC-Qualitätsradrouten. (ADFC)
  • Seit 1995 ist die Zahl der vom ADFC zertifizierten fahrradfreundlichen Bett+Bike-Gastbetriebe von 216 auf 5.400 (Februar 2013) gestiegen. Das ADFC-Netzwerk „Bett+Bike“ ist deutschlandweit die erfolgreichste auf die Zielgruppe der Radurlauber bezogene Marketingkooperation im Tourismus. Im Ausland wurde das Label in Luxemburg und Niederösterreich übernommen.(ADFC)
  • Der „ADFC-Dachgeber“ (Verzeichnis von Übernachtungsangeboten auf Gegenseitigkeit) erschien im Februar 2013 zum 26. Mal und bietet 3.108 Übernachtungsmöglichkeiten für seine Teilnehmer. (ADFC)
  • Der Markt der Pauschalradreisen scheint sich weitgehend zu konsolidieren. Einige Veranstalter von Radreisen berichteten für 2012 über deutliche Zuwächse. E-Bikes werden zunehmend als Mieträder angeboten, sind aber wirtschaftlich eher schwierig. Für die Saison 2013 hofft man, das Niveau halten zu können. Der mit dem ADFC erstellte „Radreisekatalog 2013“ zeigt 105 Reiseziele von 54 Veranstaltern. (ADFC)
  • Der ADFC ist der größte Radtourenanbieter Deutschlands. Im Jahr 2012 haben 223.730 Teilnehmer auf 17.879 vom ADFC organisierten Radtouren insgesamt 314 mal die Erde umrundet. Dabei legten sie mehr als 12,6 Mio. Kilometer zurück. (ADFC)
  • Im ADFC-Tourenportal steht ein routingfähiges Streckennetz von 353.000 km Länge zur Tourenplanung bereit (plus 19,8 Prozent gegenüber 2012). (ADFC)
  • Die Fahrradbeförderung im Fernverkehr (innerhalb Deutschlands) bei der Deutschen Bahn hat in 2012 gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent zugenommen (2012: 272.074 / 2011: 262.200 / 2010: 272.000 / 2009: 263.658 / 2008: 261.000 / 2007: 249.528 / 2006: 253.000 / 2005: 265.000) Damit erreicht sie den höchsten Stand seit zehn Jahren. (Deutsche Bahn AG)
  • Der DB-Geschäftsbereich CityNightLine verzeichnet 2012 wieder eine stark wachsende Anzahl beförderter Fahrräder in den Nachtzuglinien: 52.251 Räder (+31,1 Prozent) ( 2011: 39.858 / 2010: 37.566 / 2009: 38.663 / 2008: 38.258 / 2007: 39.758 / 2006: 38.651 / 2005: 36.419 / 2002: 19.647 Räder). Damit werden im Fernverkehr zurzeit rund 19 Prozent aller Fahrräder in Nachtzügen befördert. (City Night Line)
  • Elektrofahrräder spielen im Fahrradtourismus eine ungebrochen große Rolle. 2012 wurden geschätzte 400.000 Elektrofahrräder verkauft (plus 29 Prozent gegenüber 2011). (ZIV)
  • Etwa zwei Drittel der Radler informieren sich vor ihrer Radreise im Internet (65 %), gefolgt von Karten (56 %) und Radreiseführern (46 %). Während der Radtour werden hauptsächlich Karten (56 %) als Informationsquellen bevorzugt, gefolgt von Tourist-Informationen (46 %) und Hinweisen von Gastgebern (36 %). (Trendscope 2012)
  • Während der Radtour orientieren sich Radler hauptsächlich mittels Karten (81 %), dann durch Beschilderung (74 %). Inzwischen nutzen 38 % auch ein Navigationsgerät oder ein Smartphone. (Trendscope 2012)
  • Smartphones werden zunehmend zur Orientierung bei der Radtour genutzt. Andererseits bewähren sich gerade beim Radfahren spezielle GPS-Geräte nach wie vor aufgrund ihrer Robustheit, der Energieversorgung und Displayqualitäten. (ADFC)
  • Über ein Viertel der Radurlauber erzeugt die GPS-Daten für die Tour selbst. Ansonsten werden diverse Portale genutzt. (Trendscope 2012)
  • Die meist verwendeten Radroutenplaner auf Landesebene sind die aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Rheinland-Pfalz. (Trendscope 2012)

 

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https://bw.adfc.de/artikel/die-adfc-radreiseanalyse-2013-2

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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