ADFC-Fahrradklima-Test 2020: Ergebnisanalysen für Baden-Württemberg

 

Der ADFC Baden-Württemberg organisiert eine digitale Veranstaltungen zur Analyse und Diskussion der Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests in Baden-Württemberg.

 

Wo in Baden-Württemberg bedeutet Radfahren Spaß und wo Stress? Wie sicher fühlen sich Radfahrende hier und wo müssen Städte für einen besseren Radverkehr ansetzen? Löste die Corona-Krise einen Fahrrad-Boom aus? Antworten auf diese Fragen gibt der ADFC-Fahrradklima-Test 2020. Die große Online-Umfrage fand im Herbst vergangenen Jahres zum neunten Mal statt, mit einer Rekordteilnahme von fast 230.000 Teilnehmer*innen und Teilnehmern.

Am 16. März 2021 veröffentlichte der ADFC-Bundesverband die bundesweiten Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 2020.

https://www.adfc.de/artikel/kein-wandel-beim-fahrradklima

Der ADFC Baden-Württemberg verschiebt seine ausführliche  Ergebnisanalyse wegen der Landtagswahl um einige Tage.

Wir veranstalten dazu ein digitales Podium:

  • Donnerstag,  25.3.2021, 10-12 Uhr Rad-Dialog: Fachpodium zum ADFC Fahrradklima-Test 2020

Gäste sind:

  • Winfried Hermann: MdL, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg
  • Günter Riemer: Vorstandsvorsitzender AGFK, Erster Bürgermeister, Kirchheim unter Teck
  • Prof. Dr. Angela Francke: Verkehrswissenschaftlerin, Stiftungsprofessorin für Radverkehr an der Hochschule Karlsruhe
  • Dr. Gudrun Zühlke: Landesvorsitzendes ADFC Baden-Württemberg
  • Thomas Böhmer: Studienleiter ADFC Bundesverband
  • Moderation: Jan Georg Plavec: Redakteur Stuttgarter Zeitung

Deutlich über 26.000 Teilnehmende und 164 Kommunen sind im ADFC Fahrradklima-Test alleine in Baden-Württemberg vertreten. Thomas Böhmer und Gudrun Zühlke geben einen Einblick in das Studiendesign und stellen die wichtigsten Ergebnisse für Baden-Württemberg vor. Im Anschluss werden die Gewinnerstädte ausgezeichnet. Es folgt das Fachpodium mit Gästen aus der Wissenschaft und der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg.

Das Podium wird live über YouTube gestreamt und kann auch im Nachgang auf unserem YouTube-Kanal angeschaut werden:

https://youtu.be/xtCnL-R8IFA

Fragen aus dem YouTube-Chat können von der Moderation an das Podium gerichtet werden.

Hintergrund zum Rad-Dialog am 25.03.2021

Seit 2012 werden die Radfahrerinnen und Radfahrer zum Verkehrsklima in ihrer Stadt befragt. Damit ist der ADFC Fahrradklima-Test die weltgrößte Befragung von Radfahrenden. Die Ergebnisse 2020 zeigen wieder, dass die Kommunen unterschiedlich gut abschneiden.

Nun stellt sich die Frage, welche Erkenntnisse können Bürgermeister*innen, Gemeinderät*innen oder Mitarbeitende aus der kommunalen Verwaltung aus den Ergebnissen gewinnen?

Das wollen wir am Donnerstag den 25.3. 2021 in einer virtuellen Veranstaltung von 10-12 Uhr beleuchten.

Deutlich über 26.000 Teilnehmende und 164 Kommunen sind im ADFC Fahrradklima-Test alleine in Baden-Württemberg vertreten. Thomas Böhmer und Gudrun Zühlke geben einen Einblick in das Studiendesign, die wissenschaftliche Aussagekraft der Ergebnisse und stellen die wichtigsten Ergebnisse für Baden-Württemberg vor. Die Gewinnerstädte werden ausgezeichnet.

Es folgt das Fachpodium mit dem Vorsitzenden der AGFK, Bürgermeister Günter Riemer und Frau Professor Dr. Angela Francke die seit kurzem die Stiftungsprofessur für Radverkehr an der Hochschule in Karlsruhe innehat.

Das Podium wird aufgezeichnet und kann auch im Nachgang auf unserem YouTube-Kanal angeschaut werden. Fragen aus dem YouTube-Chat können von der Moderation an das Podium gerichtet werden.

 


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https://bw.adfc.de/neuigkeit/adfc-fahrradklima-test-2020-ergebnispraesentation-fuer-baden-wuerttemberg

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Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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