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Immer mehr Menschen setzen sich für #MehrPlatzFürsRad ein. © ADFC/Deckbar

Fahrradlobby mit Schlagkraft: ADFC Baden-Württemberg feiert 25.000 Mitglieder

 

Gemeinsam stark für die Verkehrswende: Immer mehr Menschen schließen sich dem ADFC an und erkennen, dass das Fahrrad für die Mobilität der Zukunft eine tragende Rolle spielt.

 

Das Rad als Rückgrat der Verkehrswende: Nicht nur im Zuge der Corona-Pandemie hat das Fahrrad weiter an Bedeutung gewonnen – viele Menschen sehen es als Verkehrsmittel der Wahl und schließen sich dem ADFC als Stimme für alle Radfahrenden an. Kürzlich überschritt der baden-württembergische Landesverband die Marke von 25.000 Mitgliedern und ist damit der drittgrößte Landesverband im über 200.000 Mitglieder zählenden Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club.

Gemeinsam stark

Im Gegensatz zu den meisten anderen Vereinen ist der ADFC in den vergangenen Jahren stetig gewachsen“, freut sich Landesgeschäftsführerin Kathleen Lumma. „Als Motor einer Bewegung für innovative Mobilität und als Radlobby treiben wir die Verkehrswende mit dem Fahrrad im Mittelpunkt voran und nehmen aktiv Einfluss auf die Verkehrspolitik – Unser politisches Gewicht wächst, je mehr Menschen uns unterstützen!“

ADFC als Stimme für den Radverkehr

Die Mitglieder schätzen neben den Radtourismus- und Weiterbildungs- Angeboten auch den ADFC-Pannenservice und die verkehrspolitische Arbeit für bessere Radverkehrs-Bedingungen vor Ort. Das bestätigt Familie Paric aus Stuttgart, die der Landesverband als 25.000 Mitglied begrüßte: „Die Fahrradkultur braucht eine starke, politische Stimme. Mit der Mitgliedschaft erhoffen wir uns über die politische Lobbyarbeit des ADFC insbesondere im Alltagsradverkehr mehr Verkehrssicherheit“, sagt Daniel Paric, für den kein Weg am ADFC und seiner Arbeit vorbeiführt. Die vierköpfige Familie setzt im Alltag und in der Freizeit auf das Fahrrad: „Wir kommen damit stressfrei zur Arbeit, transportieren unsere Kinder und müssen keinen Parkplatz suchen. Wir bewegen uns und es macht einfach Spaß, mit den Kindern ins Stuttgarter Umland rauszufahren.“

Für die Zukunft wünscht sich die Familie sichere Radwege und ein bedenkenloses Radfahren mit Kindern, autofreie Innenstädte, den Ausbau der Infrastruktur und die mehr Sicherheit auf den Straßen. „Es geht nicht um eine autofeindliche Stimmung, sondern um mehr Miteinander. Aber das Fahrrad ist jetzt am Zug und kann Teil einer nachhaltigen, klimagerechten Verkehrsgestaltung sein“, so Paric – ganz im Sinne des ADFC!

 

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ADFC überreicht Geschenkkorb an 25.000 Mitglied

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Copyright: ADFC Baden-Württemberg/Joachim Katz

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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