schaltWERK – das Onlinefestival für junge Radfahrer*innen

 

Vom 2. bis 4. März 2022 veranstaltet der ADFC Baden-Württemberg ein Onlinefestival für alle radbegeisterten Menschen zwischen 14 und 27 Jahren.

 

Darum geht’s beim schaltWERK:

  • Radbegeisterte Menschen treffen und mit ihnen online reden
  • Fahrradfreundlichen Arbeitgebern, Unis und Schulen begegnen
  • Jobs in der Radbranche kennenlernen
  • Die Verkehrswende voranbringen

 

Fahrradfreundliche Uni, Schule & Ausbildungsstätte

2.3.2022: Radfahrer*innen: Herzlich Willkommen

Am Mittwoch steht das Pendeln mit dem Fahrrad im Vordergrund: Wie schaffst du es, dass deine Schule, deine Uni oder dein Ausbildungsplatz radfreundlicher werden? Die Uni Hohenheim und die Realschule Bissingen haben das bereits hingekriegt und berichten darüber. Die FSM AG im Schwarzwald war die erste Firma, die es deutschlandweit schaffte, das ADFC-Siegel „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in Gold zu bekommen. 

Santha Zeiher von FSM, Dr. Martin Kerner von der Uni Hohenheim und Stefan Weishaupt von der Realschule Bissingen lassen euch hinter die Kulissen schauen und zeigen, wie es ihnen gelungen ist, auf welche Schwierigkeiten sie gestoßen sind und warum sie es wichtig finden Radfahrer*innen willkommen zu heißen.

Wo geht's lang zum Fahrradland?

3.3.2022: Wir wollen Fahrradland!

Hast du schon mal mit einem richtigen Minister diskutiert? Am Donnerstag hast du dazu die Möglichkeit – denn es geht um Politik.

Der Klimawandel schreitet voran, die Verkehrswende eher weniger und wer ist davon besonders hart betroffen? Junge Menschen! Denn schließlich ist es ihre Zukunft, die auf dem Spiel steht. Zudem haben sie oft (noch) kein eigenes Auto und sind daher auf gute Rad- und ÖPNV-Infrastruktur angewiesen.

Gemeinsam mit dem Verkehrsminister von Baden-Württemberg, Winfried Hermann, diskutieren wir, wie die Verkehrswende gelingen kann. Fragt ihn doch selbst: Wann kommt endlich The Fahrrad-Länd?

Weitere kritische Fragen an den Minister werden von euch und diesen starken ADFC-Frauen kommen:

  • Rebecca Peters, Bundesvorsitzende des ADFC
  • Clara McKellar, ADFC Jugend Heidelberg
Rad-Berufe mit Zukunft

4.3.2022: Irgendwas mit Fahrrad! Jobs in der Radbranche

Irgendwas mit Medien kann ja jede und jeder - wir wollen lieber irgendwas mit Fahrrad arbeiten! Denn die Radbranche ist deutlich vielfältiger und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden.

Am Freitag stehen also Jobs in der Radbranche im Vordergrund. Der Recruiter Daniel Glaubitz wird erzählen, was man außer Zweiradmechaniker noch so werden kann. Und Karla Sommer von der Agentur Velokin wird zeigen, dass auch Mädels in der Radbranche gern gesehen sind. Sie wird in der Radszene als die bisher einzige weibliche Außendienstlerin der Fahrradwelt gefeiert. Sie weiß daher aus der Praxis, wie es in der Branche zugeht und ob es Spaß macht, dort als Frau zu arbeiten.

 

schaltWERK-Location - die digitale ADFC-Welt

Das Besondere am schaltWERK-Festival: Wir langweilen uns nicht in Zoom-Meetings, sondern bewegen uns per Avatar in einer eigens designten virtuellen ADFC-Welt. So können wir nicht nur am Programm teilnehmen, sondern auch Infostände besuchen oder uns auch im Fahrradcafé austauschen – wie auf einer Veranstaltung im echten Leben.

Video: Einblick in die ADFC-Welt

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https://bw.adfc.de/artikel/schaltwerk

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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