Die ADFC-Radreiseanalyse fragt nach: Wo geht die Reise hin und wo gefällt es Radurlaubern besonders gut?

Die ADFC-Radreiseanalyse fragt nach: Wo geht die Reise hin und wo gefällt es Radurlaubern besonders gut? © ADFC

ADFC-Radreiseanalyse

 

Die ADFC-Radreiseanalyse ist eine bundesweite Erhebung zum fahrradtouristischen Markt in Deutschland und liefert seit 1999 umfangreiche Informationen zum Radreiseverhalten der deutschen Wohnbevölkerung. Jetzt bei der aktuellen Umfrage mitmachen!

 

Die ADFC-Radreiseanalyse erscheint einmal im Jahr und bietet Tourismusorganisationen, Kommunen, Gastgebern und anderen Akteur*innen im Tourismus wichtige Einblicke in die Zielgruppe der Radreisenden. Die Untersuchung hilft dabei, das Verhalten und die Bedürfnisse der wachsenden Zahl an Radurlauber*innen besser zu verstehen und passende Handlungsmaßnahmen abzuleiten.

Was wird untersucht?

Neben soziodemographischen Faktoren erfasst die ADFC-Radreiseanalyse Informationen zum Verhalten der Radreisenden. Wie informieren sie sich vor oder während einer Radreise? Wann treffen sie ihre Reiseentscheidung? Was sind ihre beliebtesten Reiseziele? Wie viele Kilometer legen sie am Tag zurück? Welche Unterkünfte werden gebucht?

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen Fragen zum Reiseverhalten, die jedes Jahr abgefragt werden, um eine Vergleichbarkeit der Daten zu gewährleisten. Jährliche Themenschwerpunkte wie z. B. die Corona-Pandemie 2020 werden durch ergänzende Fragen gesetzt. 

Wie wird untersucht?

Die ADFC-Radreiseanalyse wird in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut T.I.P. Biehl & Partner durchgeführt. Im Rahmen der Untersuchung werden von November bis Januar deutschlandweit rund 10.000 Online-Befragungen durchgeführt. Die Daten werden über zwei geschlossene Panels und eine offene Befragung generiert. Je nach Panel werden 60 bis 90 Fragen gestellt.

Wann werden Ergebnisse veröffentlicht?

Die Ergebnisse der ADFC-Radreiseanalyse 2022 werden am 10. März 2022 im Rahmen der internationalen Tourismusmesse ITB Berlin vorgestellt und im Anschluss hier veröffentlicht. Die Ergebnisse der vorherigen Radreisejahre können im Dossier unten nachgelesen werden.

Bei der aktuellen ADFC-Radreiseanalyse 2022 mitmachen

Aktualisiert 25.11.2021

 

https://bw.adfc.de/artikel/radreiseanalyse-1

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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