Albtäler Radweg, zwei Radfahrer mit Bergpanorama Eselsburger Tal

Albtäler Radweg Eselsburger Tal © Arbeitsgemeinschaft Albtäler_Rathay

Radreise auf dem Albtäler-Radweg

Bizarre Felslandschaften, blaue Quellen und Spuren von Mammut und Co - Die Albtäler-Radtour führt Sie auf 185 km über die Höhen und durch acht der schönsten Täler im UNESCO-Geopark Schwäbische Alb.

Freuen Sie sich auf aussichtsreiche Hochflächen – mit dabei sind neben anderen das urgeschichtliche Lonetal mit seinen bekannten Höhlen der Eiszeitkunst, das Brenztal mit seinem bezaubernden Eselsburger Tal, das Naturschutzgebiet Eybtal sowie das Roggental und Obere Filstal mit seinen Thermalbädern. Auch das Donautal mit seiner Riedlandschaft wird bei Langenau gestreift. Oben auf der Albhochfläche können dann Geologie-Fans das Heldenfinger Kliff und die Urmeer-Landschaft der Gerstetter Alb erkunden, sich auf einen Abstecher zur Tiefenhöhle Laichingen begeben oder einfach nur auf abgelegenen Wegen die weiten Aussichten auf die Alblandschaft und die Ruhe genießen.

Video: Albtäler-Radtour 4*-ADFC Qualitätsradroute

Mit unserer 6-tägigen (5-tägigen) Radreise entlang der Albtäler-Radtour können Sie alle Highlights der Tour unbeschwert genießen.

Sehenswürdigkeiten & Freizeittipps:

  • UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb"
  • Ruine Helfenstein
  • Tiefenhöhle und Kletterpark Laichingen

Reiseprogramm

 

Tag 1: Anreise und Übernachtung in Langenau (optional)
Nach der Ankunft bietet sich Zeit, die Innenstadt zu erkunden und dem Heimatmuseum und dem Museum für Vor- und Frühgeschichte einen Besuch abzustatten.

Tag 2: Von Langenau bis Herbrechtingen (37 km, ↗ 284m ↘ 278m)
Von Langenau aus geht es durch das Donauried, das große Teile Baden-Württembergs mit Trinkwasser versorgt. Mehr darüber kann man in der „Erlebniswelt Grundwasser“ im Pumpwerk des Wasserwerks Langenau (2 km hinter Langenau) erfahren. An vielen Stellen ist die Natur hier geschützt und es können Tiere beobachtet werden. Störche sind hier regelmäßig zu Gast. Über Lindenau mit schöner Ausflugsgaststätte geht es anschließend ins Lonetal, einem Abschnitt des UNESCO-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb". Einige Höhlen liegen entlang der Strecke. Auf ruhigen Straßen geht es weiter zur HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben mit der Schauhöhle Charlottenhöhle. Von dort aus radeln Sie weiter nach Giengen, wo der Steiff Teddybär herkommt, den man im interaktiven Steiff Museum in großer Auswahl bewundern kann. Von Giengen sind es nur noch 6 km durch das Brenztal bis zum heutigen Etappenziel Herbrechtingen.
 
Tag 3:    Von Herbrechtingen bis Böhmenkirch–Steinenkirch (31 km, ↗ 500m ↘ 303m)
Von Herbrechtingen fahren Sie heute an der Brenz entlang ins Naturschutzgebiet Eselsburger Tal, entlang der Strecke passiert man die steinernen Jungfrauen. Hinter dem Tal geht es den Albanstieg hinauf, für den eine gute Kondition erforderlich ist. Zur Not können Sie auch absteigen und das Fahrrad schieben. Am Heldenfinger Kliff kann man anschließend eine Pause einlegen. Von hier aus geht es über die Albhochflächen, durch Waldstücke, vorbei an Burgruinen und gemütlichen Ortschaften bis nach Böhmenkirch-Steinenkirch.
 
Tag 4:    Von Böhmenkirch–Steinenkirch bis Westerheim (57 km, ↗ 824m ↘ 687m)
Von Böhmenkirch-Steinenkirch geht es in das Roggental, in dem die „Obere Roggenmühle“ und das „Mordloch“ schöne Gelegenheiten für eine kleine Rast bieten. Der Radweg führt durch das Naturschutzgebiet Eybtal mit zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil auf der roten Liste der bedrohten Arten stehen. Die Eybquelle lädt zum Verweilen ein. Nach dem Verlassen des Roggentals erreichen Sie die Fünftälerstadt Geislingen an der Steige. Hier lohnt sich ein Abstecher zur Ruine Helfenstein mit schöner Aussicht über Stadt und die fünf Täler. Von Geislingen geht es über den Bahntrassenradweg der ehemaligen „Täleskätter“-Bahn bis ins Obere Filstal. Wenig später erreichen Sie das Thermalbad in Bad Überkingen und können dort eine entspannende Pause einlegen. Danach geht es leicht bergauf entlang der Fils. Vorbei an der Wallfahrtskirche Ave Maria können Sie wenig später die Aussicht auf die herrliche Heidelandschaft auf der Nordalb genießen, bevor Bad Ditzenbach erreicht wird, wo die Vinzenz-Therme zu einem Besuch einlädt. Von hier geht es weiter der Fils entlang bis nach Wiesensteig. Von dort erreicht man über den idyllisch gelegenen Filsursprung die Hochflächen der Alb, wo sich ein Abstecher in die Schertelshöhle anbietet. Vom höchsten Punkt geht es nun weiter in das Albdorf Westerheim, dem Ziel der heutigen Etappe.
 
Tag 5:    Von Westerheim nach Langenau (56,9 km, ↗ 511m ↘ 855m)
Von Westerheim geht es bergab bis nach Laichingen. Hier können Sie die Laichinger Tiefenhöhle besichtigen oder in den Kletterwald nebenan. Weiter geht es über Merklingen nach Nellingen, wo im Gasthof Krone der Alb-Whisky hergestellt wird. Bis Amstetten geht es fast nur noch bergab. Im alten Bahnhofsgebäude befindet sich ein Restaurant, das zum Mittagessen einlädt. Von Amstetten geht es in das Lonetal, wo die Lone im „Quelltopf“ in Urspring entspringt. In Breitingen können Sie dem Mühlenmuseum einen Besuch abstatten. Im weiteren Verlauf des Lonetal liegen die bizarre Felsformation und die„Fohlenhaus“-Höhle entlang der Strecke. Kurz vor dem Etappenziel erwartet Sie ein kurzer aber fordernder Anstieg. Oben angekommen geht es bis zum Etappenziel nur noch bergab. Nach dem Waldstück bietet sich ein Ausblick auf das weite Donautal und auf den Start- und Endpunkt der Tour: Langenau.
 
Tag 6:    Abreise von Langenau (evtl. Abstecher nach Ulm)
Falls Sie heute noch nicht genug vom Rad fahren haben, können Sie einen Abstecher in die gut 20 km entfernte Stadt Ulm machen. Hier können Sie das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt besuchen. Außerdem lädt das Fischer- und Gerberviertel zu einem Spaziergang ein, wo Sie auch die Stadtmauer erreichen können, die einen schönen Blick auf die Donau bietet.

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6-tägige Etappenreise auf dem Albtäler-Radweg

Reisezeitraum: 1. März bis 31. Oktober

Reiseleistungen

  • 5 (optional 4) Übernachtungen mit Frühstück in fahrradfreundlichen Mittelklassehotels oder Gasthöfen
  • Zimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Radkarte & Reiseunterlagen
  • GPX-Daten

Preise pro Person

Doppelzimmer:ab 399 €
Einzelzimmer:ab 539 €

Das Angebot gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit.

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https://bw.adfc.de/artikel/albtaeler-radweg

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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