Heidelberg_Radler mit Schlosspanorama und Neckar

Heidelberg_Radler mit Schlosspanorama und Neckar © Tobias_Schwerdt_Heidelberg_Marketing_GmbH

Radreise auf dem Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg

Baden-Württemberg erleben von Nord nach Süd

Auf 300 km erleben Sie auf diesem Radweg die vielfältige Landschaft von Heidelberg durch den Schwarzwald bis an den Bodensee.

Die ADFC-Qualitätsradroute verläuft von Heidelberg zunächst über die sanften Hügel des Kraichgaus und anschließend durch den Schwarzwald mit seinen romantischen Tälern und Höhen. Vorbei an der Neckarquelle, der Donauquelle und der Burg Hohentwiel gelangen Sie bis ans Ufer des malerischen Bodensees.

Die mit drei Sternen ausgezeichnete ADFC-Qualitätsradroute gleicht einem Streifzug durch die mannigfaltige Kultur und Natur Baden-Württembergs. Sie verbindet romantische Städte und  großartige Naturkulissen der Mittelgebirgslandschaften von Kraichgau, Schwarzwald und  Bodensee. Wenn Sie das „Ländle“ einmal komplett durchqueren wollen, dann ist das Ihre Tour.

Video: Neckartal-Radweg 4*-ADFC Qualitätsradroute

Mit unserer 8-tägigen Radreise entlang des Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radwegs können Sie alle Highlights der Tour unbeschwert genießen.

Sehenswürdigkeiten & Freizeittipps:

  • Heidelberg: Schloss, Universität, historische Altstadt
  • Rottweil - älteste Stadt Baden-Württembergs
  • Donaueschingen: Donauquelle
  • Festung Hohentwiel
  • Radolfzell am Bodensee: historische Altstadt, Münster Unserer Lieben Frau, Obertor

Reiseprogramm

 

Tag 1: Anreise und Übernachtung in Heidelberg
Am heutigen Tag können Sie sich die Stadt Heidelberg anschauen. Sehenswert sind hier vor allem die Heidelberger Altstadt mit dem Kornmarkt, das Heidelberger Schloss und die alte Brücke. Bei genügend Zeit kann man auch auf den Königstuhl fahren oder den Philosophenweg mit wunderschönen Aussichten auf die Altstadt und das Schloss entlang gehen.

Tag 2: Von Heidelberg bis Bretten (62 km, ↗ 66m ↘ 10m)
Von Heidelberg aus radeln Sie 61 km durch Kurpfalz und Kraichgau bis Bretten. Unterwegs geht es über Felder, durch Laubwälder, vorbei an einladenden Orten, am Schwetzinger Hardt und an einigen Badeseen. In Bruchsal lohnt ein Abstecher zum Barockschloss. Am Ende der Etappe erreichen sie die Fachwerkstadt Bretten mit dem Hundlesbrunnen.
 
Tag 3:    Von Bretten bis Calw (48 km, ↗ 476m ↘ 307m)

Zu Beginn der heutigen Etappe radeln Sie einen Anstieg durch ein Laubwäldchen hoch hinter dem sich eine herrliche Aussicht bietet. Weiter geht es bergab bis in die Goldstadt Pforzheim, wo sie eine Pause einlegen können. Von dort führt der Radweg flussaufwärts an den Schleifen der Nagold entlang bis nach Bad Liebenzell. Kurz vor dem Ziel Calw kommen Sie noch am sehenswerten Kloster Hirsau vorbei.
 
Tag 4:    Von Calw bis Horb am Neckar (47 km, ↗ 292m ↘ 223m)

Von Calw geht es weiter durch das idyllische Nagoldtal und durch die Schäferstadt Wildberg. Unterwegs bieten sich Ihnen zahlreiche Möglichkeiten für eine Rast. Als nächstes erreichen Sie die Stadt Nagold, wo der Radweg sich vom Fluss trennt und Richtung Süden über Altheim ins benachbarte Neckartal nach Horb weiterführt.
 
Tag 5:    Von Horb am Neckar bis Rottweil (49 km, ↗ 581m ↘ 413m)

Heute geht es von Horb bergauf auf die Plateau-Landschaft der Oberen Gäue mit super Aussichten über Schwarzwald und Schwäbische Alb. Vorbei geht es an zahlreichen Orten, die sowohl zu einer Mittagspause als auch zum Bewundern ihrer kulturhistorischen Schätze wie die Rokoko-Seitenaltäre in Bochingen oder den keltischen Silberring von Trichtingen einladen. Das Etappenziel Rottweil, die älteste Stadt Baden-Württembergs, mit dem 246 m hohen Thyssenkrupp-Testturm können Sie schon von weitem erblicken. Falls Sie genug Zeit haben, können Sie diesem einen Besuch abstatten.
 
Tag 6:    Von Rottweil bis Donaueschingen (34 km, ↗ 222m ↘ 107m)

Von Rottweil aus geht es durch eine abwechslungsreiche Landschaft immer in der Nähe des Neckars weiter bis zu seinem Quellgebiet im Schwenninger Moos in Villingen-Schwenningen. Die Stadt liegt auf der Hälfte der Strecke und lädt zum Verweilen ein. Von hier aus radeln Sie auf der Hochebene weiter, anschließend folgen Sie der Römerstraße bergab bis zum heutigen Ziel Donaueschingen.
 
Tag 7:    Von Donaueschingen bis Radolfzell (64 km, ↗ 250m ↘ 530m)

Heute steht die längste und finale Etappe des Radwegs an, die auf weiten Strecken bergab führt. Zunächst geht es allerdings auf der Hochebene Baar entlang bis zum höchsten Punkt der Tour, nach Fürstenberg. Die Hochebene bietet auch schöne Panorama-Aussichten entlang der Strecke. Dahinter führt der Radweg steil bergab. Vorbei an der Burg Hohentwiel, die auf einem Felsen thront, erreichen Sie dann den Bodensee und fahren durch Yachthäfen bis nach Radolfzell. Den letzten Abend der Reise können Sie dort entspannt an der Uferpromenade ausklingen lassen.
 
Tag 8:    Abreise von Radolfzell

Bevor Sie die Heimreise antreten, können Sie noch gemütlich durch die Stadt am Bodensee bummeln.
 

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8-tägige Etappenreise auf dem Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg

Reisezeitraum: 1. März bis 31. Oktober

Reiseleistungen

  • 7 Übernachtungen mit Frühstück in fahrradfreundlichen Mittelklassehotels oder Gasthöfen
  • Zimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Radkarte & Reiseunterlagen
  • GPX-Daten

Preise pro Person

Doppelzimmer:ab 559 €
Einzelzimmer:ab 779 €

Das Angebot gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit. 

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https://bw.adfc.de/artikel/heidelberg-schwarzwald-bodensee-radweg

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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