Naturpark-Radweg Schwarzwald_Gengenbach

Naturpark-Radweg Schwarzwald_Gengenbach © Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

Radreise auf dem Naturpark-Radweg Schwarzwald

Schwarzwald wie aus dem Bilderbuch - Rund um den Naturpark auf 260 km

Wer den größten Naturpark Deutschlands mit dem Fahrrad erkunden will, ist auf dem Naturpark-Radweg genau richtig.

Auf 260 Kilometern führt die 2022 neu zertifizierte ADFC-Qualitätsradroute Radler einmal um den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord herum – durch vielfältige Landschaften und schöne Städtchen. Entlang der Strecke finden Feinschmecker zahlreiche kulinarische Höhepunkte – etwa bei einem Besuch der Naturpark-Wirte oder bei einer Kostprobe auf dem Bauernhof. Auch spannende Einblicke in die Geschichte und Kultur der Region kommen nicht zu kurz. Folgen Sie einfach dem Naturpark-Logo!  Übrigens eignet sich die Strecke auch für E-Biker – bei zahlreichen E-Bike-Tankstellen können Sie den Akku Ihres Pedelecs kostenlos aufladen

Video: Naturpark-Radweg Schwarzwald 4*-ADFC Qualitätsradroute

Mit unserer 6-tägigen Radreise auf dem Naturparkradweg Schwarzwald Mitte/ Nord können Sie alle Highlights der Tour unbeschwert genießen.

Sehenswürdigkeiten & Freizeittipps:

  • Freudenstadt: Deutschlands größter Marktplatz
  • Alpirsbach: Kloster
  • Baden-Baden: Festspielhaus, Staatliche Kunsthalle
  • Bad Wildbad: Sommerbergbahn und Baumwipfelpfad

Reiseprogramm

 

Tag 1: Individuelle Anreise nach Freudenstadt
Nach der Anreise haben Sie Zeit Freudenstadt zu erkunden. Freudenstadt hat Deutschlands größten Marktplatz, der neben Wiesenflächen und Fontänen zahlreiche Cafes und Ausblick auf die Stadtkirche bietet. Am Marktplatz startet morgen Ihre Radtour. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Besucherzentrum Schwarzwaldhochstraße, das Freudenstädter Bähnle, die Aussichtsplattform Elbbachseeblick, der Kienberg, das Besucherbergwerk, die Experimenta und das Rotwildgehege und Bärenschlössle im Christophstal. Diese können Sie auch am Tag der Abreise bewundern.

Tag 2: Von Freudenstadt nach Gengenbach (78 km, ↗ 423m ↘ 983m)
Die Radtour beginnt am Marktplatz in Freudenstadt. Von hier geht es etwas bergauf bis zum Friedrichturm, der eine schöne Aussicht bietet. Weiter geht es auf Schotterwegen durch einen Wald bis nach Loßburg, das den nördlichen Beginn des Kinzigtal bildet. Immer entlang des Flusses Kinzig fahren Sie durch kleine Ortschaften mit Fachwerk. Bei Alpirsbach können sich Bierfreunde die Brauwelt des Alpirsbacher Klosterbräus ansehen. Im Verlauf des Radwegs können Sie beobachten wie der Fluss immer breiter wird und die Hänge ab Schiltach weniger steil abfallen. Wolfach liegt auf der Hälfte der heutigen Strecke und lohnt sich daher gut für eine Rast. Einige Kilometer weiter radeln Sie durch die Altstadt von Haslach und auch die weiteren Städte entlang der Strecke haben schöne historische Altstädte. Den Schleifen des Flusses folgend, erreichen Sie bald das heutige Etappenziel Gengenbach.
 
Tag 3:    Von Gengenbach nach Kuppenheim (75 km, ↗ 441m ↘ 487m)

Kurz hinter Gengenbach öffnet sich die Landschaft und es geht in die weite Rheinebene. Vorbei an der Naturpark-Marktscheune geht es nach Offenburg. Unterwegs haben Sie einen Blick auf die imposante Jugendherberge Schloss Ortenberg. Durch das Zentrum von Offenburg führt Sie der Radweg mitten in die Natur, über Felder und Obstwiesen bis in die bewaldeten Hänge des Schwarzwalds. Von Offenburg geht es durch kleine Ortschaften und über Achern bis nach Bühl. Anschließend radeln Sie durch Weinberge bis nach Baden-Baden Oos, wo sich ein Abstecher nach Baden-Baden lohnt. Ohne größere Höhenunterschiede führt der Radweg über die sanften Ausläufer des Schwarzwalds am Rande der Rheinebene. Im Etappenziel Kuppenheim lohnt sich ein Abstecher zum malerischen Schloss Favorite und ein kleiner Spaziergang durch die schmalen Gassen und entlang der Stadtmauer in der Kuppenheimer Altstadt.
 
Tag 4:    Von Kuppenheim nach Höfen an der Enz (57 km, ↗ 852m ↘ 622m)

Kurz hinter dem heutigen Startpunkt wird in Gaggenau der Fluss Murg überquert. Anschließend fahren Sie an der Bergkante entlang über Oberweier und Malsch und folgen dem Rheintal-Radweg bis nach Ettlingen, wo der Radweg mitten durch die Altstadt und am Schloss vorbeiführt. Hinter Ettlingen geht es an der Alb entlang bergauf. Bei Marxzell verlassen Sie das Ufer der Alb und es geht in das Holzbachtal bis Straubenhardt, wo die historische Grenze zwischen Baden und Württemberg liegt. Ab Neuenbürg geht es schließlich entlang der Enz, bis das Etappenziel Höfen an der Enz erreicht wird.
 
Tag 5:    Von Höfen an der Enz nach Freudenstadt (59 km, ↗ 901m ↘ 534m)

Die 4. Etappe bietet zwei verschiedene Routen: eine verläuft über den Sommerberg und eine entlang der Enz.
 
Über den Sommerberg:

Von Höfen an der Enz gelangt man über Calmbach in den Kurort Bad Wildbad. Hier geht es mit dem Rad in die Seilbahn und hinauf auf den Sommerberg. Oben angelangt kann der Baumwipfelpfad mit Aussichtspunkt besucht werden. Der Radweg verläuft weiter auf Forstwegen in Richtung Wildsee, vorbei an der Grünhütte und zur Weißensteinhütte. Um das Wildseemor herum, fahren Sie bergauf bis zum Hohloh. Hier steht der Kaiser-Wilhelm-Turm, der abermals eine fantastische Aussicht  bietet, die bei schönem Wetter bis in die Rheinebene und zu den Vogesen reicht. Durch den Wald geht es weiter zur Prinzenhütte und von dort bergauf auf der alten Weinstraße bis nach Seewald, wo die beiden Wegvarianten der vierten Etappe wieder zusammenführen. Oberhalb des Murgtals geht es nun sanft bergab auf Forst- und Radwegen bis zum Ausgangspunkt der Radtour, nach Freudenstadt auf den Marktplatz.
 
Entlang der Enz:

Die Variante durch das Enztal ist aufgrund der Steigung von 900 Höhenmeter eher für sportlichere Radfahrer geeignet. Von Höfen an der Enz gelangt man über Calmbach in den Kurort Bad Wildbad. Vorbei an kleineren Ortschaften wie Lautenhof, Christophshof, Sprollenmühle und Enzklösterle geht es immer bergauf an der Enz entlang bis zu ihrem Ursprung in Gompelscheuer, dem Zusammenfluss aus Kaltenbach und Laubbach. Das steilste Stück erwartet sie von Enzklösterle nach Poppeltal und Seewald. Dort treffen sich die Radwegvarianten der letzten Etappe wieder. Oberhalb des Murgtals geht es nun sanft bergab auf Forst- und Radwegen bis zum Ausgangspunkt der Radtour, nach Freudenstadt auf den Marktplatz.
 
Tag 6:    Abreise von Freudenstadt

Nach dem Frühstück können Sie die Radtour mit einem Stadtbummel ausklingen lassen, bevor Sie den Rückweg antreten.

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6-tägige Etappenreise auf dem Naturpark-Radweg Schwarzwald Mitte/Nord

Reisezeitraum: 1. März bis 31. Oktober

Reiseleistungen

  • 5 Übernachtungen mit Frühstück in fahrradfreundlichen Mittelklassehotels oder Gasthöfen
  • Zimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Radkarte & Reiseunterlagen
  • Bikeline Radtourenbuch
  • GPX-Daten

Preise pro Person

Doppelzimmer:ab 429 €
Einzelzimmer:ab 559 €

Das Angebot gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit. 

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https://bw.adfc.de/artikel/naturpark-radweg-schwarzwald

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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