Hohenzollern Radweg - Hohenzollernschloss Sigmaringen

Hohenzollern Radweg - Hohenzollernschloss Sigmaringen © Schwaebische_Alb_Tourismus

Radreise auf dem Hohenzollern Radweg

Fürstliche Burgen, englische Gärten und grandiose Aussichten

Bereit für Beinsport? Der Hohenzollern Radweg führt an spektakulären Schlössern, Residenzen und Burgen auf der Schwäbischen Alb vorbei bis hinunter zum Ufer des Bodensees.

Doch wer hinunterfährt, muss auch erst einmal rauf. Mit 272 Kilometern und knapp 2.150 Höhenmetern gehört der Fernradweg zwischen Weinstadt und Konstanz zu den anspruchsvolleren Radwegen in der Region.

 


Auf den Spuren des Adels zwischen Tälern und Klippen

Ansprüche hatten auch die Fürsten, Grafen, König und Kaiser, die das Ländle und ganz Europa über Jahrhunderte mit ihren Prachtbauten und ihrem Einfluss geprägt haben. Der Hohenzollern Radweg zeigt auf eindrückliche Weise, dass das Folgen der Spuren des Adels viel mehr sein kann als das Lesen von Klatschgeschichten in Illustrierten. Von der Wiege der Württemberger Könige in den Weinbergen bis zur heute noch auf der Insel Mainau aktiven Grafenfamilie. Von weiten Panoramablicken auf Burg Hohenzollern bis zum edlen Interieur des Hohenzollernschloss in Sigmaringen. Von vielbesuchten Museen und Schlossgärten in ein stilles Tal mit plätschernden Bächen. Ein Fernradweg, der einlädt zum Anhalten und Hinschauen. Zum Nachspüren von Geschichte, aber auch zum Versinken in großer Natur.


Wer ist eigentlich dieser Adel?

Unterwegs folgen Weinreben an sonnigen Berghängen auf schattige Wälder an schroffen Steilwänden. zwischendrin Städte und Dörfer mit bunten Fachwerk-Altstädten und Gasthäusern, die mit ihrer schwäbischen Herzlichkeit jederzeit eine offene Tür für Radfahrer und Wanderer haben. Offene und überraschende Einblicke geben auch die vielen Führungen in den Ausstellungen, Sammlungen, Schlössern und Lustgärten entlang der Strecke. Engagierte Kulturschaffende zeigen, dass Könige, Grafen und Fürsten weit mehr waren als die Bauherren von prunkvollen Gebäuden. Sie machen aufmerksam auf die Menschen hinter den Adelstiteln, ihr Leben, ihre Träume, Strategien und Pläne. So wie die Donau sich in das tiefe Tal auf dem Abschnitt bei Sigmaringen geschnitten hat, haben Herrscher und Dynastien das Ländle und das Land geformt. So sehr, dass der Nachlass noch heute lebendig und erlebbar ist.

Der Hohenzollern Radweg ist seit 2022 eine mit 4 Sternen ausgezeichnete ADFC-Qualitätsradroute und neuer Landesradfernweg Baden-Württemberg.

Video: Hohenzollern Radweg 4* ADFC-Qualitätsradroute

Mit unserer 8-tägigen Radreise entlang des Hohenzollern Radwegs können Sie alle Highlights der Tour unbeschwert genießen.

Sehenswürdigkeiten & Freizeittipps:

  • Naturpark Schönbuch und Zisterzienserkloster Bebenhausen (Tübingen)
  • Burg Hohenzollern
  • Sigmaringen: Hohenzollernschloss
  • Bodenseelandschaft mit Alpenpanorama

Reiseprogramm

 

Tag 1: Individuelle Anreise und Übernachtung in Weinstadt (optional)

Weinstadt – Kultur trifft Natur. Nach der Ankunft bietet sich Zeit, den „Weinsüden Weinort“ Weinstadt zu erkunden und begeben Sie sich auf die Spuren der Remstal Gartenschau 2019.

Wiege der Württemberger Könige, Heimat herausragender Weine, Kunst in den Weinbergen und Hochburg opulenter (Wein-)Feste: Unmittelbar vor den Toren der Landeshauptstadt Stuttgart, eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Unteren Remstals, bietet Weinstadt Besuchern ein Füllhorn an Kunst, Kultur und Genuss.

Tag 2: Von Weinstadt bis Bebenhausen (59,1 km ↑ 704 hm ↓ 584 hm)
Vom Remstal fahren Sie heute durchs lebhafte Neckartal bis zu den stillen Wäldern im Naturpark Schönbuch, der 1972 zum ersten Naturpark Baden-Württembergs erklärt wurde. Er besteht aus einem zusammenhängenden Waldgebiet zwischen Böblingen im Norden und Tübingen im Süden. Obwohl heute nur wenige Straßen durch den Forst führen, war das Gebiet in der Hallstattzeit (mehrere Grabhügel), zur keltischen Zeit (Viereckschanzen) und zur römischen Zeit relativ stark besiedelt. Viele Funde zeugen davon.
Besonders im Sommer ist es herrlich erfrischend, durch den schattigen Laubwald zu radeln und der Natur dabei ganz nahe zu sein.
Die erste Etappe des Hohenzollern Radwegs führt am Kloster und Schloss Bebenhausen vorbei mit seinem symmetrisch angelegten Innenhof und dem lichtdurchfluteten Kreuzgang. Einst zum Jagdschloss für Herrscher umgebaut, lebte dort nach dem Ende der Monarchie das letzte Königspaar.
In Bebenhausen, Teil der quirligen Universitätsstadt Tübingen, geht der erste Tag auf dem Fernradweg zu Ende. Am heutigen Etappenziel erwartet Sie mit dem Zisterzienserkloster Bebenhausen, eine der am besten erhaltenen Klosteranlagen im Südwesten Deutschlands, ein kulturelles Highlight auf Ihrer Radreise. Bebenhausen, die „Perle des Schönbuchs”, besitzt eine unvergleichlich idyllische Lage. Der gesamte Ort steht seit 1975 als einzigartiges Ensemble unter Denkmalschutz. Im Kloster und Schloss erleben Sie mit dem Sommerrefektorium (1335) und dem markanten Vierungsturm der Klosterkirche (1407–09) Meisterwerke gotischer Baukunst.

Tag 3: Von Bebenhausen bis Hechingen (43,8 km ↑ 580 hm ↓ 395 hm)
Auf der zweiten Etappe verlassen Sie den Naturpark Schönbuch und fahren wieder durch das schöne Neckartal.

Entlang kleiner Orte erreichen Sie die alte Römer-Stadt Rottenburg am Neckar. Überragt wird die Stadt von seinem Dom, dessen Bau 1424 begonnen wurde. Vor dem Dom findet sich ein weiterer Blickfang – der Marktbrunnen. Diese gotische Brunnensäule gilt als eine der schönsten in Süddeutschland.
Über Dettingen unter Teck am Rande des Biosphärengebiets Schwäbische Alb erreichen Sie den heutigen Etappenort Hechingen, die Zollernstadt am Fuße der majestätischen Burg Hohenzollern. Hier passieren Radler die cremefarbene Villa Eugenia, die als letzte Residenz der Fürsten von Hohenzollern-Hechingen gilt und entstand als sommerliches Lust-Garten-Haus. Von der mit Stuck besetzten Rotunde geht der Blick in den pittoresken Fürstengarten hinaus. Schon von Weitem  ist anschließend die mächtige Burg Hohenzollern hoch auf dem gleichnamigen, 855 Meter hohen Berg zu sehen. Sie war Stammsitz des preußischen Königshauses und der Fürsten von Hohenzollern. Gäste aus aller Welt bestaunen die stolze Festung mit ihren prachtvollen Sälen und Gemächern auf dem kegelförmigen Zollerberg mit einem fantastischen Rundblick mit bis zu 100 Kilometern Fernsicht. Seit rund 1.000 Jahren befindet sich die Burg im Besitz der Familie Hohenzollern, aus der schwäbische Grafen, brandenburgische Kurfürsten, die preußischen Könige und auch die deutschen Kaiser hervorgingen.
Tipp: Am Zeller Horn gibt es einen spektakulären Ausblick auf Burg Hohenzollern. Weit über die Zeit des Adels hinaus geht die Sammlung des Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen mit Stücken von der Altsteinzeit bis heute.
Mit der AlbCard ist der Eintritt zur Burg Hohenzollern bereits inklusive (je nach Verfügbarkeit der Hotelzimmer).

Tag 4: Von Hechingen bis Gammertingen (36,9 km ↑ 321 hm ↓ 140 hm)
Heute geht es auf der Sonnenseite der Schwäbischen Alb durchs idyllische Killertal über Burladingen nach Gammertingen.
Gewundene Bäche, bläuliche Wacholderhänge und weite Wiesen: Eine stille und romantische Kulturlandschaft erwartet Fahrradfahrer nach den prunkvollen Burgen und Häusern am vergangenen Tag. Das Laucherttal gilt als Kernland der Hohenzollern und zeigt sich zugleich malerisch und geheimnisvoll mit hellen Felswänden, kleinen Höhlen und waldreichen Hängen. Der besondere Reiz des Laucherttales liegt neben der Vielfältigkeit der Landschaft vor allem in der Stille und der Ungestörtheit der Natur. Perfekt, um nach den Höhenmetern der ersten Tage Kraft zu tanken für die letzten drei Etappen.
Hier lohnt sich ein Picknick zwischen Wiesen und Äckern oder eine Einkehr in die gastlichen, schwäbischen Stuben in den urigen Städtchen entlang des Radwegs.
Nach 37 hügeligen Kilometern erreichen Sie das heutige Etappenziel Gammertingen. Nur rund drei Kilometer vom Ortskern entfernt lohnt ein Abstecher zum Naturdenkmal Teufelstorfelsen - eine Sehenswürdigkeit für jeden, der noch Kraft in den Beinen hat. Eine Besonderheit dieser Felsgruppe aus Oberjura-Kalk ist eine 3 m breite und 4 m hohe Naturbrücke, bei der es sich vermutlich um einen Höhlenrest (Höhlenruine) handelt.

Tag 5: Von Gammertingen bis Sigmaringen (41,7 km ↑ 62 hm ↓ 142 hm)
Die heutige Etappe führt durch den Naturpark Obere Donau , eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft im Südwesten der Schwäbischen Alb, wo sich die Donau ihren Lauf eindrucksvoll durch mächtige Felsen und Wälder gegraben hat.
Heute geht es zurück zu Prunkbauten und Prachtsälen. Von Gammertingen aus führt der Radweg auf 42 flachen Kilometern nach Sigmaringen, wo mit dem Hohenzollernschloss eines der größten Stadtschlösser Deutschlands pittoresk auf einem Felsen hoch über der Donau thront. Hier hatten die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen ihre Verwaltung. Zwischen Kronleuchtern und Ritterrüstungen geben Themenführungen einen Einblick in den Alltag und die Träume der Menschen, die hier einst lebten. Auch sonst sollten Radfahrer nach der Ankunft in Sigmaringen Zeit mitbringen, denn die ehemalige Residenzstadt liegt im Naturpark Obere Donau, wo der mächtige Fluss ein besonders eindrucksvolles Tal mit Klippen und Wäldern geschaffen hat.

Tag 6: Von Sigmaringen bis Bodman-Ludwigshafen (47,9 km ↑ 323 hm ↓ 492 hm)
Bei Fürsten und Grafen in den Garten schauen? Das geht auf der nächsten Etappe des Hohenzollern Radwegs. Von Sigmaringen führt die Strecke zum Fürstlichen Park lnzigkofen. Die von der Fürstenfamilie als „grüner Salon" genutzte Gartenanlage bietet einen Panoramablick vom Amalienfelsen, eine Lindenallee und eine Fußgänger-Hängebrücke.
Über Meßkirch führt der Radweg immer weiter hinab zum Bodensee. Es wird Höhenmeter um Höhenmeter wärmer und das milde Seeklima kombiniert mit tollen Panoramaausblicken auf die Hegau-Vulkane und schneebedeckte Alpengipfel steigert die Vorfreude auf das große Finale der Radreise.
Weiter geht es zu Schloss Meßkirch aus dem 16. Jahrhundert. Heute sind in verschiedenen Ausstellungen Kunst, Philosophie und Oldtimer in die Räumlichkeiten des trutzigen, weißen Baus eingezogen. Am Zielort Bodman, der dem ganzen See seinen Namen verliehen hat, erwartet die Tourenfahrer Schloss Bodman, das zwar nicht besichtigt werden kann, jedoch einen öffentlich zugänglichen, englischen Garten besitzt. Der Doppelort Bodman-Ludwigshafen ist ein beliebter Ferienort am Ende des Überlinger Sees und wurde schon seit der Bronzezeit besiedelt.

Tag 7: Von Bodman-Ludwigshafen bis Konstanz (42,3 km ↑ 135 hm ↓ 216 hm)
Bei guter Sicht zeigen sich während der letzten Etappe auf dem Hohenzollern Radweg die Hegau-Vulkane und bei Kaiserwetter sogar die Gipfel der Alpen. Auch die Spuren des Adels sind bis nach Konstanz sicht- und erlebbar. So wird das Blumenparadies auf der Insel Mainau noch heute von der Grafenfamilie Bernadotte af Wisborg gepflegt. Wer die Fernradtour in Konstanz ausklingen lassen möchte, findet neben der gemütlichen Altstadt Sehenswürdigkeiten wie das Konstanzer Münster und den tierischen Kaiserbrunnen sowie jede Menge Möglichkeiten, den Fahrradsattel gegen einen Platz auf einem Ausflugsschiff oder Paddelboot einzutauschen.
Heute folgen Sie dem beliebten Bodensee-Radweg von Bodman-Ludwigshafen bis Konstanz und genießen Sie das Schwäbische Meer vom Sattel aus.
Marienschlucht: Kurz vor Langenrain weisen Schilder rechts zur Marienschlucht, die einigermaßen feste Schuhe vorausgesetzt, eines der sehenswertesten Naturdenkmäler weit und breit ist. Als stellenweise nur einen Meter breite aber bis zu 40 Meter tiefe Schlucht zieht sie sich zum Ufer des Überlinger Sees hinunter.
Über Dingelsdorf und vorbei an schönen Strandbädern, die zu einem erfrischenden Badestopp einladen, erreichen Sie die Insel Mainau.  
Die Blumeninsel Mainau, die größte Tourismusattraktion am Bodensee, entstand aus einem Besitz der Deutschen Ordensritter im 18. Jahrhundert. Als typisches Beispiel des Bodenseebarocks spielen die historischen Bauten rund um das Schloss nur die zweite Geige in diesem großartigen Farben- und Duftkonzert, das alljährlich über eine Million Besucher anlockt.
Über einen künstlichen Damm (die Fahrräder bleiben auf einem speziellen Radparkplatz vor der Insel) und eine Brücke erreicht man die zweitgrößte Bodenseeinsel zu Fuß oder mit dem lnselbus.
Weiter geht es zum Ziel Ihrer Radreise auf dem Hohenzollern Radweg, nach Konstanz.
Kaum eine andere europäische Stadt kann sich einer solchen Lage rühmen. Die größte Stadt am Bodensee liegt sowohl am Obersee als auch am Untersee, verbunden durch den kurzen Seerhein, der gemächlich dahin fließend die beiden großen Teile des Bodensees miteinander verbindet. Das kulturelle, kulinarische und architektonische Angebot in eine der besterhaltenen Altstädte Europas sucht seinesgleichen.

Tag 8: Individuelle Abreise von Konstanz    
Falls Sie heute noch nicht genug vom Rad fahren haben, können Sie einen Abstecher auf dem Bodensee-Radweg machen und das Schwäbische Meer vom Sattel aus erkunden.

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8-tägige Etappenreise auf dem Hohenzollern-Radweg

Reisezeitraum: 1. März bis 31. Oktober

Reiseleistungen

  • 7 Übernachtungen mit Frühstück in fahrradfreundlichen Mittelklassehotels oder Gasthöfen
  • Zimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Radkarte & Reiseunterlagen
  • GPX-Daten

Preise pro Person

Doppelzimmer:ab 649 €
Einzelzimmer:ab 849 €

Das Angebot gilt vorbehaltlich Verfügbarkeit. 

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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