Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Baden-Württemberg e. V.

Radsternfahrt 2025 © ADFC Baden-Württemberg / Joachim Röttgers

Wir wählen am 8. März das Fahrrad!

Wir haben die Wahlprogramme für die Landtagswahl 2026 ganz genau angeschaut.

Was sagen die Parteien eigentlich zu unseren Interessen? 

Wir haben die Wahlprogramme aller demokratischen Parteien angeschaut, die nach den aktuellen Umfragen auf 5 Prozent oder mehr kommen und diese mit unserem Positionspapier abgeglichen. Wir sprechen damit keine Wahlempfehlung aus, sondern wollen zeigen, wie viel Stellenwert das Thema Radverkehr in den unterschiedlichen Wahlprogrammen hat und wie sich die Parteien zu den einzelnen Themen positionieren, die uns besonders wichtig sind.

Natürlich spricht das Wahlprogramm nicht für alle Kandidat*innen – fragt deshalb direkt nach: Wie stehen eure Landtagskandidat*innen zu den einzelnen Themen?

Die Reihenfolge ergibt sich quantitativ: Wie oft wird im Wahlprogramm der Begriff „Rad“ im Sinne von Fahrrad genannt?

© Die Grünen BW

Die Grünen (87 Seiten, 7 Seiten Mobilität, 51 Fahrrad-Nennungen)

Stichwörter beim Thema Mobilität: integriert, zuverlässig, barrierefrei, bezahlbar, klimafreundlich

Mobilität wird als Schlüssel zur Lebensqualität, Klimaneutralität und sozialer Teilhabe verstanden. Die Verkehrswende soll mit ganz konkreten Zielen (Mobilitätsgarantie, RadNetz, bidirektionales Laden) konsequent gefördert werden – mit Rad, Fuß, ÖPNV und Elektromobilität.

Der Radverkehr bekommt zusammen mit dem Fußverkehr ein eigenes Kapitel im Wahlprogramm und soll als strategisches Politikfeld (weiter) gefördert werden. Das Fahrrad ist Teil einer Mobilitätsstrategie, die sich auf eine gute Alltagsmobilität, Gesundheit und Klimaschutz konzentriert. Diese Strategie baut auf den vorangegangenen Regierungsjahren auf. In der Regierungszeit haben die Grünen verschiedene Instrumente und Projekte geschaffen, die den Radverkehr unterstützen: Klimamobilitätspläne, Koordinator*innen für Mobilität und Klimaschutz auf Landkreisebene, Landesmobilitätsgesetz mit Radkoordinator*innen und digitaler Parkraumkontrolle zur Verbindung von Mobilität und Klimaschutz. Laufende Projekte, die in dieser Zeit eingeführt wurden und weitergeführt werden sollen, sind die RadSTRATEGIE (Konzept zur Verdopplung des Radverkehrsanteils), RadKULTUR (Motivation fördern), RadNETZ (Infrastruktur ausbauen) und MOVERS (aktive Schulmobilität fördern).

Vorhaben Radverkehr aus dem Wahlprogramm

  • RadSTRATEGIE umsetzen: 20 Radschnellwege bis 2030, 8.000 km langes RadNETZ
  • Digitale Auskunftsdienste zur Verfügbarkeit von Plätzen in Radabstellanlagen
  • Zweiter Standort zur Ausbildung von Fahrradberufen sowie Lehrstuhl für Fahrradtechnik
  • Leitbild Vision Zero durch Temporeduktionen, sichere Überwege, fahrrad- und fußgängerfreundliche Ampelschaltungen
  • Kommunale Verantwortung beim Radwegeausbau stärken und finanziell unterstützen
  • Umsetzung von Schulstraßen und Schulzonen sowie Beratung durch MOVERS zur aktiven Schulmobilität fortsetzen
  • Separate Radwege außerorts an Kreis-, Landes- und Bundesstraßen
  • Runder Tisch zum Thema Mountainbiken
  • Sichere Querungen priorisieren, den Kommunen Instrumente gegen Falschparker an die Hand geben
  • Transportmöglichkeiten in Regiobuslinien ausbauen

 

Zitate aus dem Wahlprogramm der Grünen 

Radverkehr und Sicherheit

  • Die „Vision Zero“ bleibt in Baden-Württemberg politisches Leitbild. [...] Unser Ziel bleibt unverändert: keine Verkehrstote mehr im Land. Was in Helsinki geht, muss auch in Baden-Württemberg möglich sein: keine Verkehrstoten dank geringerer Geschwindigkeit, sicherer Überwege, fußgänger- und fahrradfreundlicher Ampelschaltungen.
  • Für uns ist ein Radweg dann gut, wenn Eltern ihre Kinder allein dort fahren lassen. Dies gelingt auf sicheren Schulwegen, ergänzt durch Schulstraßen und Schulzonen.
  • Wir setzen uns für größere Entscheidungsfreiheiten der Kommunen ein, um beispielsweise entsprechende Geschwindigkeitsbeschränkungen umsetzen zu können.
  • Wir machen die Umgestaltung von Kreuzungen und sichere Querungen mit besserer Beleuchtung zur Priorität.
  • Falsch geparkte Autos sind nicht nur ein Ärgernis, sondern oft auch ein Sichthindernis. Und damit eine Gefahr, insbesondere für Kinder. Wir ermutigen die Kommunen, entschieden gegen gefährdendes Falschparken vorzugehen.

Das Fahrrad als Wirtschaftsfaktor

  • In Baden-Württemberg wurde das Fahrrad erfunden. Und auch heute ist das Land starker und innovativer Standort der Fahrradwirtschaft. Wir wollen diese führende Stellung halten und weiter ausbauen. Dafür verbessern wir die Ausbildungsangebote für Fahrradberufe und richten unter anderem einen zweiten Standort ein. Und wir gründen den deutschlandweit ersten Lehrstuhl für Ingenieurswissenschaften im Bereich Fahrradtechnik. Zudem integrieren wir die Fahrradwirtschaft und das Erfolgsprodukt E-Bike in die Clusterlandschaft zur Elektromobilitätsförderung. 

Fahrradinfrastruktur

  • Bis 2030 werden wir ein Radnetz mit ca. 8.000 Kilometern, guter Qualität und mindestens 20 Radschnellwege fertigstellen, damit Radfahren auf möglichst vielen eigenständigen Radwegen sicherer und noch attraktiver wird.
  • Wir wollen die kommunale Verantwortung beim Ausbau des landesweiten Radnetzes stärken und die Kommunen finanziell und fachlich dabei unterstützen, ihre Radnetze flächendeckend weiterzuentwickeln.
  • Wir werden den Spielraum des Landes ausnutzen und Radschnellverbindungen sowie straßenbegleitende Rad- und Wirtschaftswege außerorts zur Nutzung durch S-Pedelecs grundsätzlich freigeben.
  • Wo immer es möglich ist, soll der Radverkehr eine eigene Trasse haben. An Bundes-, Landes- und Kreisstraßen wollen wir deshalb außerorts separate Radweg errichten.

Aktive Mobilität als Gesundheitsförderung

  • Eine positive Radkultur bringt ein positives Image und fördert eine gesunde Bewegungskultur im Alltag.

Fahrrad als Instrument für mehr Klimaschutz

  • Mit den Klimamobilitätsplänen auf kommunaler Ebene haben wir einen Handlungsrahmen für eine strategische, ganzheitliche und klimaschutzorientierte Verkehrsplanung vor Ort geschaffen und wollen diese im Land verankern – für mehr Klimaschutz, Lebensqualität und Mobilität für alle in unseren Kommunen.
  • Breite, sichere Gehwege, beschattete Plätze und durchgängige Radnetze verbessern die Nahmobilität für alle Generationen. Davon profitiert die Gesundheit aller – und unser Stadtklima.

Fahrrad als Instrument für mehr Teilhabe

  • Viele wünschen sich mehr Grün, mehr Platz zum Verweilen, sicherere und barrierefreie Wege für alle und Raum für Begegnung. Wir unterstützen die Kommunen dabei, diese Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen. Mit gezielten Angeboten fördern wir die Umgestaltung von Ortszentren zu lebendigen, lebenswerten Räumen – mit breiten Gehwegen, komfortablen Radwegen, schattenspendendem Grün, Spielplätzen und Sitzgelegenheiten.

Fokus: Erstwähler vor dem Führerschein

  • Menschen mit geringem Einkommen oder ohne Führerschein spüren bisher noch viele alltägliche Hürden, die wir weiter abbauen wollen. Wir haben den BW-Tarif geschaffen, der Verbundgrenzen überwindet, und das Deutschlandticket auf den Weg gebracht. Gerade das „D-Ticket JugendBW“ hat eine einmalig preisgünstige Mobilität für Jugendliche geschaffen und Familien entlastet.
© CDU BW

CDU (110 Seiten, 6 Seiten Mobilität, 10 Fahrrad-Nennungen)

Stichwörter beim Thema Mobilität: sicher, leistungsfähig, zuverlässig, Technologieoffenheit, Autoland

Mobilität wird klar infrastruktur- und wirtschaftsgetrieben betrachtet. Wichtige Bestandteile der Mobilitätspolitik sind neue Lösungen für den motorisierten Verkehr (smarte Leitsysteme, synthetische Kraftstoffe) sowie der konsequente Ausbau von Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Brücken, Schiene, Radwege).

Drei Absätze widmen sich explizit dem Fuß- und Radverkehr. Es gibt einen eigenen Absatz zum Thema Fuß- und Radverkehr sowie zum Ausbau von Radwegen. Der Ausbau soll nach Bedarf und nicht mit der Gießkanne erfolgen. Das Zufußgehen und Radfahren soll komfortabel, schnell und sicher sein, sowie gut verknüpft mit anderen Verkehrsträgern.

„Den ideologisierten Klimacheck in der Verwaltungsvorschrift zum Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz schaffen wir ab.“

Damit würde die Priorisierung des Umweltverbundes und damit die bessere Förderung von Radinfrastruktur aufgehoben werden.

Vorhaben Radverkehr aus dem Wahlprogramm

  • Barrierefreie Fußwege
  • Durchgängige Radnetze
  • Sichere Kreuzungen
  • Ausreichend Abstellmöglichkeiten
  • Gute Beleuchtung
  • Sichere Schulwege
  • Lösungen für Mountainbiker
  • Radwege an Landes- und Bundesstraßen
  • Sichere Ortsdurchfahrten und intelligente Querungshilfen
  • Ausbau nach Bedarf
  • Lückenschlüsse im ländlichen Raum und entlang von Landesstraßen
  • Radschnellwege an hochfrequentierten Strecken
  • Weiterentwicklung des Radroutenplaners

 

Zitate aus dem Wahlprogramm der CDU 

Radverkehr und Sicherheit

  • Wir setzen auf barrierefreie Fußwege, durchgängige Radnetze, sichere Kreuzungen und Zebrastreifen, ausreichend Abstellmöglichkeiten und gute Beleuchtung. So wird Radfahren und Zufußgehen komfortabel, schnell und sicher. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf sichere Schulwege.
  • In der Verkehrssicherheit bleibt unser Ziel klar: Jeder im Verkehr zu Tode gekommene Mensch ist einer zu viel – wir arbeiten weiter an der Umsetzung der Vision Zero.

Fahrradinfrastruktur

  • Radwege entlang von Bundes- und Landesstraßen, sichere Ortsdurchfahrten und intelligente Querungshilfen. Der Ausbau erfolgt dort, wo Menschen tatsächlich fahren – nicht mit der Gießkanne, sondern nach Bedarf. Lückenschlüsse im ländlichen Raum und insbesondere entlang von Landstraßen haben wir besonders im Blick. Auf hoch frequentierten Strecken treiben wir den Bau von Radschnellwegen für den Alltagsverkehr voran.

Fahrrad als Instrument für mehr Teilhabe

  • Mobilität darf keine Frage des Geldbeutels oder der Postleitzahl sein.
© Die Linke BW

Die Linke (90 Seiten, 4 Seiten Mobilität, 7 Fahrrad-Nennungen)

Stichwörter zum Thema Mobilität: nachhaltig, sozial, feministisch, zügig, Mobilitätsgarantie

Die Mobilitätspolitik der Linken spricht sich systematisch gegen den motorisierten Individualverkehr und für eine klimafreundliche Verkehrswende aus. Neben dem Umbau der Automobilindustrie in eine nachhaltige Mobilitätsindustrie steht vor allem auch die wirtschaftliche Ausrichtung im Mobilitätsbereich in Form von der Förderung von Genossenschaften im Vordergrund.

Das Mobilitätskapitel widmet sich einer nachhaltigen und sozialen Verkehrswende – das Fahrrad wird als ein relevanter Teil davon gesehen. Es werden konkrete Summen zum Ausbau von Radinfrastruktur genannt.

Vorhaben Radverkehr aus dem Wahlprogramm

  • Sichere Schulwege
  • Radschnellwege ausbauen, vorhandene Straßen zurückbauen
  • Aufstockung der Mittel für Radwege um 100Mio aus den Geldern des Bundes
  • Erhöhung der Höchstförderbeträge für die Kommunen
  • Mobilitätsstationen an sozialen Treffpunkten
  • Landesweites Netz für Leihräder
  • Landesweites Netz an Mobilitätsgenossenschaften
  • Verkehrsarme und verkehrsfreie Zonen ausweiten

 

Zitate aus dem Wahlprogramm von Die Linke

Radverkehr und Sicherheit

  • Kinder müssen zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher zur Schule kommen.

Das Fahrrad als Wirtschaftsfaktor

  • Bei einer Erhöhung der Personenbeförderung durch Bahn und ÖPNV und einer deutlichen Erhöhung des Güterverkehrs auf der Schiene könnten bundesweit bis zu 400 000 gut bezahlte und qualifizierte Arbeitsplätze in der Mobilitätsindustrie geschaffen werden, davon 70-100 000 in Baden-Württemberg. Dazu ist der konsequente Umbau der Automobilindustrie in eine Mobilitätsindustrie erforderlich, damit außer weniger werdenden Autos, Ausrüstungsgüter für die Bahn und den ÖPNV, Lokomotiven, Wagons, Straßenbahnen, Elektrobusse oder digitale Ausstattung des Verkehrsbereiches und Fahrräder produziert werden können.

Fahrradinfrastruktur

  • Fahrradwege werden zügig und umfassend ausgebaut.
  • Radschnellwege wollen wir mit Hochdruck ausbauen – auch außerhalb der Metropolregion Stuttgart. Keine weiteren Flächen für Asphaltstraßen verbrauchen, sondern vorhandene Straßen zurückbauen. Baden-Württemberg stockt die Mittel des Bundes für den Ausbau der Fahrradwege um jährlich 100 Millionen Euro auf. Die Höchstförderbeträge für die Kommunen werden deutlich aufgestockt.

Fahrrad als Instrument für mehr Klimaschutz

  • Schon allein aus klimapolitischen Gründen brauchen wir eine Mobilitätswende. Schließlich ist der Verkehrssektor für ein Viertel der Treibhausgas-Emissionen im Land verantwortlich – und hat als einziger nicht zur Reduktion beigetragen.[...] Wir wollen Mobilität kollektiv, dem Allgemeinwohl und dem Klima verpflichtet denken.

Fahrrad als Instrument für mehr Teilhabe

  • An den Treffpunkten für soziales Leben gibt es Mobilitätsstationen mit Umstiegs-, Leih- und Abstellmöglichkeiten für unterschiedliche Fahrzeuge.

Fokus: Erstwähler vor dem Führerschein

  • Wer kein Auto besitzt, ist besonders im ländlichen  Raum in seiner Mobilität stark eingeschränkt, weil kaum Busse fahren, kein  Bahnanschluss besteht, Barrierefreiheit ein Fremdwort ist oder der ÖPNV mehr Lücken  als Verlässlichkeit aufweist.[...] Das wollen wir ändern.
© SPD BW

SPD (57 Seiten, 2 Seiten Mobilität, 5 Fahrrad-Nennungen)

Stichworte zu Mobilität allgemein: bezahlbar, klimafreundlich, sicher, sozial gerecht, ökologisch nachhaltig, zukunftsweisend

Mobilität wird mit dem ÖPNV als wichtiger Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge gesehen und soll bezahlbar und klimafreundlich sein. Die Verkehrswende soll umgesetzt werden und wirtschaftlich sein – mit klimafreundlichem Güterverkehr, einem landesweiten Luftfahrtkonzept und der Sanierung von Straßen. ÖPNV stellt einen strategischen Bestandteil der Mobilitätspolitik dar – während gleichzeitig der motorisierte Individual- und Güterverkehr als Wirtschaftsfaktor unterstützt wird.

Es gibt keinen eigenen Absatz für Radverkehr. Dieser soll jedoch als Teil einer vernetzten Mobilität immer mitgedacht werden. Explizit wird die Beschleunigung vom Ausbau von Radschnellwegen genannt.

Vorhaben Radverkehr aus dem Wahlprogramm

  • Rad- und Fußverkehr immer mitdenken
  • Lücken schließen, Kommunen verbinden, Alltagsrouten sichern
  • Beschleunigung des Baus von Radschnellwegen
  • Förderung von Bike&Ride

 

Zitate aus dem Wahlprogramm der SPD 

Radverkehr und Sicherheit

  • Wir sorgen für sicheren Rad- und Fußverkehr.

Fahrradinfrastruktur

  • Wir investieren gezielt in den Radwegebau. Wir wollen Lücken schließen, Kommunen verbinden und Alltagsrouten sichern. Der Ausbau von Radschnellwegen wird beschleunigt.

Fahrrad als Instrument für mehr Klimaschutz

  • Wir setzen die Verkehrswende konsequent um.

Fahrrad als Instrument für mehr Teilhabe

  • Mobilität ist Freiheit. Sie ermöglicht Teilhabe an Gesellschaft, Arbeit und Bildung. Deshalb kämpfen wir für eine Mobilität, die sozial gerecht, ökologisch nachhaltig und zukunftsweisend ist. Wir setzen die Verkehrswende konsequent um.
  • Wir schaffen ein Solidarticket für bedürftige Senior:innen, fördern Bürgerbusse und On-Demand-Angebote für bessere Mobilität im ländlichen Raum.

Fokus: Erstwähler vor dem Führerschein

  • Junge Menschen sollen für nur einen Euro pro Tag im ganzen Land unterwegs sein können: einfach, günstig und klimafreundlich.
© FDP BW

FDP (119 Seiten, 9 Seiten Mobilität, 3 Fahrrad-Nennungen)

Stichwörter zum Thema Mobilität allgemein: individuell, modern, zukunftsfähig, Verkehrspolitik ohne Bevormundung

Mobilitätspolitik hat bei der FDP einen starken Fokus auf den motorisierten Individualverkehr und Digitalisierung. Neben dem Ausbau von Straßen und Brücken stehen synthetische Kraftstoffe und smarte Verkehrsleitung sowie autonomes Fahren auf der Agenda. Alle Verkehrsträger sollen weiterentwickelt werden, aber nicht zu Lasten des MIV.

Rad- und Fußverkehr sowie ÖPNV wird neben dem Auto als Bestandteile des Rückgrats der Mobilität vor allem im ländlichen Raum genannt und soll weiterentwickelt werden. Außer der Konzeption von Schulwegen werden keine konkreten Vorhaben genannt.

Vorhaben Radverkehr aus dem Wahlprogramm

  • Rad- und Fußverkehr weiterentwickeln
  • Konzepte zur Schulmobilität modernisieren
  • Mehr Trekkingplätze entlang bekannter Radwege

 

Zitate aus dem Wahlprogramm der FDP

Radverkehr und Sicherheit

  • Die Verkehrssicherheit bringen wir voran.

Fahrradinfrastruktur

  • Wir werden Fuß- und Radverkehrspolitik weiterentwickeln.

Fahrrad als Instrument für mehr Teilhabe

  • Die Barrierefreiheit des Verkehrsbereichs voranbringen. Denn es nützt die attraktivste Verbindung nichts, wenn diese an Treppen endet. Barrierefreiheit nützt allen.

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