Stuttgarter Ecke Forststraße/Senefelderstraße

Stuttgarter Ecke Forststraße/Senefelderstraße © ADFC Baden-Württemberg

Gutes Beispiel: Stuttgarter Ecken in Stuttgart

„Stuttgarter Ecken“ verhindern, dass an Straßenkreuzungen rechtswidrig Autos abgestellt werden, die die Sicht von Zufußgehenden einschränken.

Mit gutem Beispiel voran - Was, Wer, Wo?

An insgesamt sechs Kreuzungen im Stuttgarter Westen sind sogenannte "Stuttgarter Ecken" eingerichtet worden. "Stuttgarter Ecken" sind Markierungen und Poller an Straßenecken, die verhindern, dass dort Autos abgestellt werden. Solche verbotswidrig geparkten Fahrzeuge behindern die Sicht von Radfahrenden und erschweren, dass Fußgänger*innen dort sicher die Straße überqueren können.

Laut Straßenverkehrsordnung dürfen Kfz ohnehin nicht näher als fünf Meter vor oder hinter einer Kreuzung parken. Die „Stuttgarter Ecken“ sind nun eine bauliche Absicherung gegen solche Falschparker, bei der das gesetzliche Parkverbot wird mit einer Sperrfläche markiert wird. Zusätzlich verhindern Poller das verbotswidrige Parken. Fahrradbügel bieten zusätzlich Platz zum Parken von Fahrrädern.

Die Fotos zeigen die Ecke Forststraße/Senefelderstraße im Stuttgarter Stadtteil West.

Die Maßnahme wurde umgesetzt:

  • u. a. Forststraße/Senefelderstraße, 70176 Stuttgrt
  • Baulastträger: Stadt Stuttgart
  • Ansprechpartner vor Ort: Stadt Stuttgart

 

 

Wirkung für den Radverkehr

  • Erhöhte Sicherheit für den Radverkehr durch freie Sichtbeziehungen
  • Mehr Abstellplätze für Fahrräder

 

Hintergrundinfos - rechtliche & technische Grundlagen

Gut einsehbare Kreuzungen sind auch für die Sicherheit von am Straßenverkehr teilnehmenden Kindern wichtig und tragen bedeutend zu einem sichereren Schulweg bei. Zugeparkte Kreuzungsbereiche sind das Hauptproblem auf dem Schulweg von Kindern in Stuttgart.

An folgenden Kreuzungen sind weitere "Stuttgarter Ecken" eingerichtet: Lerchenstraße/Silberburgstraße, Forststraße/Hasenbergstraße, Breitscheidstraße/Senefelderstraße, Ludwigstraße/Senefelderstraße, Seyfferstraße/Paulusstraße.

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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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