Poolnudel-Aktion Bundesgeschäftsstelle

Zum Tag der Verkehrssicherheit machte der ADFC mit Poolnudeln auf den mangelnden Sicherheitsabstand im Straßenverkehr aufmerksam. © ADFC / Deckbar

ADFC-Kampagne #MehrPlatzFürsRad

 

Mit der bundesweiten Kampagne #MehrPlatzFürsRad macht der Fahrrad-Club ADFC 2019 auf die Platzdebatte auf der Straße aufmerksam und zeigt mit Straßenaktionen, wie dieser Platz fürs Fahrrad genutzt werden kann. Mehr auch auf www.mehrplatzfuersrad.de.

 

Das Ziel des bundesweiten ADFC-Kampagne: Mehr Platz fürs Rad – für gute, breite Radwege, sichere Kreuzungen und viel mehr Fahrradparkplätze. Startschuss der Kampagne war die Verkündigung der Ergebnisse des Fahrradklima-Tests im April 2019.

Zeigen, wie sich gutes Radfahren anfühlt

Zentrale Kampagnenelemente sind ein Absperrband, mit dem Menschen überall in Deutschland Platz fürs Rad machen, und der ADFC-Streifen, der zeigt, wie sich Radfahren auf einem breiten und geschützten Radfahrstreifen anfühlt.

 

Christian Hader auf Raddemo in Bamberg.
Christian Hader auf Raddemo in Bamberg. © Katja Kniesel

Ich finde es toll, dass der ADFC mit der Kampagne #MehrPlatzFürsRad auch auf der Straße sichtbar ist. Wir werden auf jeden Fall bei der Kampagne mitmachen, wie  mit der symbolisch-temporären Errichtung eines ADFC-Streifens und Aktionen im kommenden Kommunalwahlkampf.“
Christian Hader, Vorstandsmitglied des ADFC Bamberg und Initiator des Radentscheids Bamberg

Mehr Platz fürs Rad – auch 40 Jahre nach Gründung des ADFC in der Hansestadt bleibt weiterhin viel zu tun für den Radverkehr. Deshalb wollen wir mit ADFC-Streifen dem Fahrrad in diesem Jahr mehr Platz einräumen: bei der Ergebnispräsentation des Fahrradklima-Tests und natürlich bei der alljährlichen Hochstraßentour!“
Hannah Simon, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des ADFC Bremen

Zum Tag der Verkehrssicherheit im Juni fuhren sie mit Poolnudeln auf den Gepäckträgern durch die Straßen, um auf die Gefahr des oft fehlenden Sicherheitsabstands zwischen Auto- und Radfahrenden hinzuweisen. Und in vielen deutschen Städten wurden symbolische ADFC-Streifen errichtet, temporäre geschützte Radfahrstreifen, die zeigen, wie sicher und komfortabel sich das Radfahren auf guten Radwegen anfühlt.

Alle, die sich an der Kampagne beteiligen und selbst eine Aktion für mehr Platz fürs Rad umsetzen möchten, werden vom ADFC mit kostenlosem Aktionsmaterial und einem Aktionsleitfaden mit Ideen, Anleitungen und Checklisten unterstützt.

Wer selbst eine Aktion plant, kann sich an den ADFC vor Ort wenden oder jederzeit die Kampagne über die Kampagnenwebsite oder über www.adfc.de als Unterstützer*in eintragen oder ADFC-Mitglied werden. Auch Menschen, die bislang noch nicht im ADFC aktiv gewesen sind, können sich über die Kampagnenwebsite mehrplatzfuersrad.de an der bundesweiten Kampagne beteiligen, beispielsweise in dem sie den Hashtag #MehrPlatzFürsRad nutzen und so auf der Social Wall der Kampagnen-Internetseite für Bewegung sorgen. Noch bis November sind unterschiedlichste Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland geplant.

Verwandte Themen

Kidical Mass - Fahrraddemo für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie

Bei der Kidical Mass erobern kleine und große Radfahrende mit bunten Fahrraddemos die Straßen in ganz Deutschland. Sie…

OpenBikeSensor: Überholabstände sichtbar machen

Autos müssen beim Überholen von Radfahrer*innen einen Mindestabstand einhalten - was leider oft nicht gegeben ist. Mit…

Critical Mass – hier wird das Fahrrad gefeiert!

Die Masse macht's: Mit gemeinsamen Radtouren durch Innenstädte macht die "Critical Mass" auf die Belange und Rechte von…

RadSternfahrt: Zusammen für mehr Radverkehr!

Sie kommen aus allen Himmelsrichtungen: Bei den Fahrradsternfahrten in Baden-Württemberg treten seit 2013 tausende…

Mobilitätswende für Baden-Württemberg

Mobil machen fürs Klima: Der ADFC unterstützt die Allianz Mobilitätswende für Baden-Württemberg.

Das Rad als Rückgrat der Verkehrswende

Die Zahlen und Argumente sprechen für sich: Ohne Fahrrad gibt es keine Verkehrswende! Wir haben einige davon…

Mit dem Rad zur Arbeit

Der Grundgedanke der Aktion war einfach: Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, tut etwas für seine Gesundheit und schont die…

Tempo 30 – warum und wie?

Tempo 30 in der Stadt verbessert die Bedingungen für Radfahrende und Fußgänger*innen. Der ADFC plädiert daher für Tempo…

Radverkehrsförderung in Städten und Kommunen

Kommunen sind die zentralen Akteure der Verkehrswende, da sie Infrastruktur umsetzen und pflegen. Für den ADFC…

https://bw.adfc.de/artikel/adfc-kampagne-mehrplatzfuersrad-2

Ich möchte mehr Platz fürs Rad!

Ich möchte als UnterstützerIn dabei sein:

Persönliche Daten

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Ich möchte dabei sein!

Bleiben Sie in Kontakt