Mit dem Kinderanhänger unterwegs

Mit dem Kinderanhänger unterwegs © pd-f | Paul Masukowitz

Fahrtipps für Kinderfahrradanhänger

 

Gut und sicher lassen sich Kinder in einem Fahrradanhänger transportieren. Die ersten Fahrten als Gespann können noch ungewohnt sein. Hier gibt es Tipps für eine sichere Fahrt.

 

Tipps für eine sichere Fahrt

Zunächst einmal sollten Sie prüfen, ob Ihr Fahrrad zum Ziehen eines Anhängers geeignet ist und der Hersteller es dafür freigegeben hat. Schauen Sie in der Bedienungsanleitung nach oder fragen Sie Ihren Händler oder den Hersteller.

Üben Sie das Fahren mit dem Anhänger erst einmal ohne Kind und lernen Sie Abstände, Wendekreis und Bremsweg einzuschätzen. In der Regel passt ein Anhänger durch eine Engstelle, wenn Sie mit breit ausgefahrenen Ellenbogen nicht anecken.

Das Gespann aus Fahrrad und Anhänger hat einen größeren Wendekreis. Wenn Sie wenden müssen, fahren Sie besser eine Linkskurve. Die an der linken Seite angebrachte Deichsel kommt dem Hinterrad so nicht in die Quere.

Achten Sie auf schmalen Verkehrsinseln darauf, dass der Anhänger nicht auf der Fahrbahn stehen bleibt – oder Ihr Fahrrad auf die Straße ragt.

Planen Sie Ihre Wege mit Anhänger vorher. Treppen, schmale Wege und Umlaufsperren sind für Fahrräder mit Anhängern nur schwer zu bewältigen.

Nutzen Sie beim Ein- und Aussteigen die Feststellbremse, so kann der Anhänger sich nicht selbstständig machen oder das Fahrrad umkippen.

Es ist zwar nur unter extremen Bedingungen möglich, einen Kinderfahrradanhänger beim Fahren zum Kippen zu bringen. Vermeiden Sie dennoch hohe Geschwindigkeiten und das einseitige Überfahren von Hindernissen wie hohe Bordsteinkanten.

Sofern es der Hersteller nicht anders angibt, sitzt ein Kind alleine am besten in der Mitte auf der Sitzfläche. Falls es nicht möglich ist, das Kind mittig zu setzen, sitzt es – sofern es der Hersteller nicht anders vorschreibt – auf der von der Fahrbahn abgewendeten Seite. Das Aussteigen abseits vom Verkehr ist sicherer.

 

Verwandte Themen

Tempo 30 – warum und wie?

Tempo 30 in der Stadt verbessert die Bedingungen für Radfahrende und Fußgänger*innen. Der ADFC plädiert daher für Tempo…

Alles rund um Lastenräder

Lastenräder sind in vielerlei Hinsicht eine feine Sache. Fahrspaß und Freiheit sind hier mit intelligenter und…

-

radspaß – sicher e-biken

Im Rahmen des Projekts "radspaß – sicher e-biken" bieten der ADFC Baden-Württemberg und der Württembergische…

Kidical Mass - Fahrraddemo für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie

Bei der Kidical Mass erobern kleine und große Radfahrende mit bunten Fahrraddemos die Straßen in ganz Deutschland. Sie…

https://bw.adfc.de/artikel/fahrtipps-fuer-kinderfahrradanhaenger-6

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

    weiterlesen

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

    weiterlesen

  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

    weiterlesen

  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

    weiterlesen

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

    weiterlesen

  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

    weiterlesen

Ich möchte dabei sein!

Bleiben Sie in Kontakt